ZtB e.V. – Tanztage Berlin 2026

Programm

2026
Ausgabe 35

Aktuell

ZtB e.V.

ZTB e.V. – der im Jahr 2000 gegründete Verein „Zeitgenössischer Tanz Berlin“ vertritt die Interessen von Künstler*innen, Choreograf*innen, Tänzer*innen, Tanzkompanien und Institutionen, die im Kontext von Tanz, Choreografie und Performance in Berlin tätig sind. Er teilt das Anliegen, produktive Rahmenbedingungen für den Tanz als Kunstform zu schaffen und setzt sich für eine transparente und gleichberechtigte Kommunikation zwischen Künstler*innen, Politik und Publikum ein.

Kuba Szreder ist Forscher, Dozent und Kurator, der in Warschau lebt. Er arbeitet aktiv mit Künstler*innenvereinigungen, Konsortien postkünstlerischer Praktiker, Clustern von Kunstforscher*innen, Kunstkollektiven und künstlerischen Institutionen in Polen, Großbritannien und anderen europäischen Ländern zusammen. Herausgeber und Autor von Büchern und Texten über die politische Ökonomie der globalen Kunstzirkulation, Kunststreiks, Formen der künstlerischen Selbstorganisation, Institutionalisierung von Kunst jenseits des Kunstmarktes und den Gebrauchswert von Kunst.

Die AG Tanzförderung ist ein Zusammenschluss und eine Initiative von Tanzschaffenden in Berlin mit dem Ziel, die Berliner Strukturförderinstrumente wie Basisförderung und Konzeptförderung zu verbessern. Die AG ist selbstorganisiert und arbeitet auf ehrenamtlicher Basis.

Die Kumi*13 in Schöneberg Nord ist seit 2019 das 17. Berliner Haus im Bund vom Mietshäuser Syndikat. Nach vier Jahren Umbau und Renovierung leben seit September 16 Parteien mit diversen Hintergründen im Haus. Das Mietshäuser Syndikat ist ein Bund von selbstverwalteten Miethäusern in (Un-)Eigentumsstruktur gegründet in den 80er Jahren in Freiburg. Mittlerweile gehören ungefähr 150 Häuser dazu. Das Eigentum basiert auf der Form der GmbH, dessen Eigenmittel aus Direktkrediten von Dritten finanziert werden. Diese Struktur ermöglicht Mieter*innen ohne Erbe und Kapital volle Kontrolle über ihr Haus und die Mieten zu haben, und zusammen im Bund die Aufnahme und Förderung neuer Häuser zu ermöglichen. Speziell bei der Kumi*13 ist, dass auf dem Grundstück auch eine ehemalige Autowerkstatt und eine Tiefgarage liegen, deren gemeinnützige Entwicklung noch bevorsteht. Der Künstler und urbane Praktiker Yves Mettler, der seit vergangenem April mit seiner Familie in einer WG lebt, wird berichten.