Elena Francalanci: Lento Violento – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin
Elena Francalanci:
Lento Violento
Lento Violento verwendet Liscio, den traditionellen italienischen Paartanz, mit seinen wiegenden Rhythmen und gleitenden Wiederholungen, um Verzögerung und Spannung zu erforschen. In filmischen Episoden und Fragmenten intimer Tänze, die sich um eine hölzerne Installation entfalten, betrachtet die Arbeit Begehren als einen ritualisierten, öffentlichen Prozess, der kontinuierlich zwischen Menschen ausgehandelt wird.
Inspiriert vom Mythos von Orpheus und Eurydike bewegt sich die Performance zwischen Dunkelheit und Licht, Impuls und Zurückhaltung und legt die emotionale Kraft dessen frei, was verborgen bleibt – was spürbar ist, aber nicht vollständig gesehen werden kann. Zwei Performerinnen navigieren Spiralen, Drehungen, Unisono und Einsamkeit und entwickeln einen körperlichen Dialog aus Nähe und Trennung.
Die Infos zur Barrierefreiheit sind in Arbeit und werden so bald wie möglich erweitert. Wenn bis dahin Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an die Kommunikationsabteilung unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 kontaktieren (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).
Dauer
- Ca. 45 Minuten ohne Pause
Sprache
- Es wird nicht gesprochen
Sound
- Das Stück ist am Anfang sehr leise
- Es wird laut. Ohrstöpsel liegen bereit.
Licht
- Es gibt Momente absoluter Dunkelheit
- Die Lichtstimmung wechselt zwischen sehr hell und dunkel
- Es gibt abrupte Lichtwechsel
Publikum
- Es gibt klassische Theaterbestuhlung (mit Rückenlehne).
- 2 Sitzsackplätze buchbar nach Verfügbarkeit
- 2 Rollstuhlplätze buchbar nach Verfügbarkeit
Early Boarding
- Es wird ein Early Boarding geben. Der Treffpunkt befindet sich im Foyer neben der Bar.
Tickets
- Über das Kartentelefon reservierbar unter 030 283 52 66, Montag bis Freitag von 16-18 Uhr
- Über den Online-Ticketshop
- An der Abendkasse
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit am Haus finden Sie außerdem hier.
Choreografie, Tanz: Elena Francalanci
Tanz: Ewa Dziarnowska
Musik: Andrea Bambini
Bühnenbild: Andrea Belosi
Dramaturgische Unterstützung: Polina Fenko
Outside Eye: Virginia Valeri, Chiara Bartl-Salvi
Eine Produktion von Elena Francalanci in Koproduktion mit Sophiensæle. Die 35. Tanztage Berlin sind eine Produktion der Sophiensæle. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit freundlicher Unterstützung von Tanzfabrik Berlin e.V., Theaterhaus Berlin und HZT Berlin. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Rausgegangen, Siegessäule, taz.
Elena Francalanci ist eine italienische Künstlerin und Choreografin mit Wohnort in Berlin. Sie studierte klassisches Ballett und Modern Dance am Balletto di Toscana in Florenz und begann ihre professionelle Laufbahn in Tanzkompanien und Theaterproduktionen wie dem Balletto Teatro di Torino und anderen.
Francalancis Arbeit ist im klassischen Ballett und postmodernem Tanz verwurzelt, den sie mit den visuellen Künsten verbindet. Sie interessiert sich für den emotionalen Zustand des Körpers sowie für Gesten, die an bestimmte Räume und Erinnerungen gebunden sind. Ihr Ansatz geht von persönlichen Geschichten aus, was sich in ihren Performances widerspiegelt, die klassische und theatralische Elemente mit zeitgenössischen Bezügen, einschließlich Verweisen auf Popkultur, verbinden. Ihre Arbeiten wurden unter anderem gezeigt bei CRIPTA 747 (2025), Berlin Art Week (2025), Silent Green (2025), ACUD Galerie (2025), CTM-Vorspiel (2024), Atelier Gardens (2024), Art Biesenthal/Wehrmuehle (2024), Traklhaus Salzburg (2024), Schaubühne Leipzig (2023), Kleinehumboldtgalerie (2023), Garage Gallery Prag (2023) sowie weiteren Orten. Seit 2023 ist Elena Mitbegründerin und Kuratorin des kuratorischen Projekts MOLT in Berlin.