PELUSIA: Psycho-Buddha – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

Psycho-Buddha ist eine partizipative Liturgie, die die Leidenschaft und die Herausforderungen des Zusammenkommens, des Sich-Äußerns und des Eintretens für soziale Gerechtigkeit thematisiert. Durch gemeinsames Singen und das Teilen von Wünschen und Unbehagen stellt die Performance eine Sammlung existenzieller Fragen bereit, die aus der persönlichen Geschichte des*der Künstler*in stammen. Gleichzeitig würdigt PELUSIA Vermittlungsfähigkeiten von Choreograf*innen und politischen Aktivist*innen.

Der Psycho widersetzt sich der Reinheit, neigt zu emotionaler Komplexität und Humor und weigert sich, die Schwierigkeiten des Zusammenseins glattzubügeln. Buddha tritt hinzu, um die spirituelle Arbeit hinter gesellschaftlicher Teilhabe anzuerkennen: die stille Arbeit des Lernens, Zuhörens, das Akzeptieren von Feedback und das Lieben von uns selbst in unserer Unvollkommenheit. 

Abendzettel

Die Infos zur Barrierefreiheit sind in Arbeit und werden so bald wie möglich erweitert. Wenn bis dahin Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an die Kommunikationsabteilung unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 kontaktieren (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).

Dauer

  • Ca. 60 Minuten ohne Pause

Sprache

  • Das Stück ist in englischer Lautsprache.
  • Die Performance ist sehr textlastig.

Licht

  • Es gibt längere Phasen mit Dunkelheit.
  • Es wird flackerndes Licht eingesetzt.
  • Es gibt schnell wechselnde Lichtstimmungen.

Sound

  • Es wird laut. Ohrstöpsel liegen bereit.
  • Die Stimme des*der Perfromer*in wird teilwese durch ein Mikrofon oder ein Megafon verstärkt.

Publikum

  • Es gibt verschiedene Sitzmöglichkeiten: Sitzsäcke und Matten auf dem Boden, Bierkästen mit Kissen, sowie klassische Theaterbestuhlung (mit Rückenlehne).
  • 2 Sitzsackplätze buchbar nach Verfügbarkeit
  • 2 Rollstuhlplätze buchbar nach Verfügbarkeit

Interaktion

  • Es gibt Momente, in denen das Publikum eingeladen ist, mit dem*der Performer*in zu interagieren, auf die Bühne zu kommen oder sich am Platz zu bewegen. Es wird gemeinsam gesungen. Die Teilnahme daran ist immer freiwillig.

Sonstiges

  • Es wird Bühnennebel eingesetzt.

Early Boarding

  • Es wird einen langen Einlass geben. Die Türen öffnen 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn, um einen entspannten Einlass zu gewährleisten.

Tickets

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit am Haus finden Sie außerdem hier.

Konzept, Choreografie, Performance: PELUSIA/Mateo Argerich
Mentoring: SERAFINE1369
Musik: PELUSIA
Lichtdesign: Emil Göthberg
Sounddesign: Anton Tkachuk
Kostüme: @cure.tain
Outside Eye: Maria F. Scaroni

Eine Produktion von PELUSIA in Zusammenarbeit mit HZT Berlin. Die 35. Tanztage Berlin sind eine Produktion der Sophiensæle. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit freundlicher Unterstützung von Tanzfabrik Berlin e.V., Theaterhaus Berlin und HZT Berlin. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Rausgegangen, Siegessäuletaz.

Der*die Performer*in und Aktivist*in PELUSIA komponiert Musik, die politischen Ausdruck verstärkt und Verbindungen stiftet. PELUSIAs harmonische und zugleich unheimliche Arbeiten sind geprägt von den eigenen Erfahrungen als Choreograf*in für Künstler*innen und soziale Bewegungen wie DW Enteignen, Tuntenhaus Bleibt und das Social Pleasure Center.

  • Eine obenrum nackte Person hält ein Megafon und steht seitlich im Raum unter blauem Licht. Im Hintergrund sind sitzende und stehende Personen sowie eine projizierte Textfläche zu sehen. Die Atmosphäre wirkt kühl und technisch.
    © Mayra Wallraff
  • Eine barfuß stehende Person befindet sich im Zentrum eines Raumes, der in blaues Licht getaucht ist. Die Arme sind erhoben und leicht geöffnet. Rundherum sitzen Zuschauer*innen auf niedrigen Podesten und beobachten die Szene.
    © Mayra Wallraff
  • Eine obenrum nackte Person bewegt sich durch einen rot beleuchteten Raum mit Publikum. Der Oberkörper ist nach vorne geneigt, ein Objekt wird nah am Körper gehalten. Die Zuschauenden sitzen dicht um die Spielfläche herum.
    © Mayra Wallraff
  • In blauem Licht steht eine Person am Mikrofon; davor zeichnet sich eine zweite Person als dunkle Silhouette mit erhobener Hand ab, während weitere Personen am Rand des Raums sitzen.
    © Mayra Wallraff
  • In warmem Rot-Orangeton bewegt sich eine oberkörperfreie Person barfuß über den Bühnenboden, den Kopf nach hinten geneigt und die Hände an die Brust geführt; ringsum sitzen Personen im Halbdunkel.
    © Mayra Wallraff
  • Eine obenrum nackte Person sitzt allein auf einem niedrigen Podest unter einem schmalen Lichtkegel. Der Oberkörper ist aufrecht, der Blick nach unten gerichtet. Der umgebende Raum liegt fast vollständig im Dunkeln.
    © Mayra Wallraff
  • Eine obenrum nackte Person steht in rotem Licht zwischen sitzenden Zuschauer*innen. Die Arme sind weit ausgebreitet, der Mund ist geöffnet, als würde gesprochen oder gerufen. Die Umgebung wirkt dicht und theatral, mit roten Lichtquellen über der Szene.
    © Mayra Wallraff
  • Eine oben unbekleidete Person mit langen Haaren steht auf einem Gehweg an einer Berliner Kreuzung und hebt einen Arm in einer tänzerischen Geste. Im Hintergrund sind das Gesundbrunnen-Center, eine U-Bahn-Station und vorbeigehende Menschen zu sehen.
    © Mateo Argerich