Layton Lachman/Samuel Hertz – Tanztage Berlin 2026

Programm

2026
Ausgabe 35

Aktuell

Layton Lachman/Samuel Hertz

LAYTON LACHMAN entwickelt Performances, die in der Somatik verwurzelt sind und diese Erfahrungspraktiken in immersive, sensorisch komplexe Welten kanalisieren. Layton Lachman engagiert sich für eine Tanzpraxis, die sich auf Gruppenstudien und kollektive Autor*innenschaft konzentriert – mit dem Verständnis, dass wir immer mit denen zusammenarbeiten, die vor, nach und mit uns kommen. Nachdem Layton in San Francisco mit Abby Crain, Mara Poliak, Kathleen Hermesdorf, Sara Shelton Mann und SALTA zusammengearbeitet hat, zog Layton nach Berlin um. In den vergangenen fünf Jahren arbeitete Layton häufig mit dem T.E.N.T.-Kollektiv zusammen, schuf experimentelle kuratorische Plattformen und entwickelten eigenen Choreografien. laytonlachman.com

SAMUEL HERTZ ist ein Komponist und Forscher, der sich auf Klang und Klima spezialisiert hat. Frühere Aufführungen zu Infraschall, akustischer Ökologie und radiophoner Mondübertragung wurden an Orten wie dem Palais de Tokyo (FR), Fylkingen (SE), Pioneer Works (US), Opera North (UK) und dem National Science + Media Museum (UK) präsentiert. Hertz hat neun Essays über Klang und Umwelt verfasst, und seine Forschung findet derzeit im Rahmen der School of Infinite Rehearsals/Onassis Future Initiative statt. samhertzsound.com

EMEKA ENE ist ein in London geborener und in Berlin aufgewachsener Performer. Er ist Lead-Gitarrist und Sänger der Post-Punk-Band Clear History und absolviert derzeit ein BA-Studium in Tanz, Kontext und Choreografie am HZT Berlin. Sein derzeitiges Interesse gilt Städten, Orten und Räumen, mit denen er sich in von Himmelskörpern choreografierten Walking Scores auseinandersetzt.

CAROLINE NEILL ALEXANDER absolvierte einen BA in Theater-, Tanz- und Performance-Studien an der University of California, Berkeley. Seit fünf Jahren lebt und arbeitet sie in Berlin, wo sie ihre eigene Arbeit entwickelt und mit anderen Berliner Choreograf*innen und dem T.E.N.T.-Kollektiv zusammenarbeitet. In ihrer eigenen Arbeit beschäftigt sie sich mit dem Raum zwischen Person und Persona und der verschwommenen Realität der Wirklichkeit. Carolines Ästhetik ist körperlich, technisch, grausam, komisch, schön und grotesk und beinhaltet immer auch Stimme und Text. Diese Ideen wurden in ihren letzten Solowerken Full Moonay, Sharterlla: House of Desperation und The Oasis erforscht.