Djibril Sall – Tanztage Berlin 2026
Programm
Djibril Sall
Djibril Sall ist ein queerer senegalesischer Performer, Choreograf und Autor. Geboren in Dakar, wuchs er in einer Arbeiter*innenfamilie im tiefen Süden der Vereinigten Staaten auf und studierte an der „elitären“ Wesleyan University. Er beschreibt sich in diesen Begriffen, um die Spannbreite seiner Privilegien sichtbar zu machen – als jemand, der von den Peripherien des Globalen Südens aus gearbeitet hat und sich nun frei innerhalb und jenseits der Grenzen des Globalen Nordens bewegen kann. Seine künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von (rassifizierter) Migration und Zugehörigkeit, in der er die Kräfte hinterfragt, die Menschen zum Gehen bewegen. Diese Auseinandersetzung umfasst seine eigene Migrationsgeschichte ebenso wie seine Reflexionen über (Nicht-)Zugehörigkeit und das Dazwischen-Sein. Die zentrale Frage, die er sich selbst und seinem Publikum stellt, lautet: „Wie kann Trauma zum Ausgangspunkt werden, um Lust, Loslassen, Offenheit und eine Verbindung von Herzen zu erkunden?“